{"id":271,"date":"2019-05-04T14:23:47","date_gmt":"2019-05-04T14:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.morusfreunde.de\/?p=271"},"modified":"2019-09-10T14:24:21","modified_gmt":"2019-09-10T14:24:21","slug":"giessen-feiert-die-walpurgisnacht-mit-hexen-wein-und-gesang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.morusfreunde.de\/morusfreunde\/giessen-feiert-die-walpurgisnacht-mit-hexen-wein-und-gesang\/","title":{"rendered":"Gie\u00dfen feiert die Walpurgisnacht mit Hexen, Wein und Gesang"},"content":{"rendered":"\n<p>Es wurden weder Hexen verbrannt noch okkulte Riten abgehalten. Ein fr\u00f6hliches Fest wie Heiner Schultz in seinem Artikel formulierte.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n<!--noteaser-->\n\n\n\n<p><em>Gie\u00dfener Anzeiger vom 2. Mai 2019 \u2022 von Heiner Schultz<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1020\" height=\"510\" src=\"http:\/\/www.morusfreunde.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/walpurgisnacht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-272\" srcset=\"https:\/\/www.morusfreunde.de\/morusfreunde\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/walpurgisnacht.jpg 1020w, https:\/\/www.morusfreunde.de\/morusfreunde\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/walpurgisnacht-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.morusfreunde.de\/morusfreunde\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/walpurgisnacht-768x384.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/><figcaption>Charmantes Trio: die drei fr\u00f6hlichen Hexen Ulrike Hofer aus Gie\u00dfen,  Heidi Garei\u00df aus Biebertal und Heidrun Popovic aus Pohlheim. Foto:  Schultz                      <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>GIESSEN &#8211; Am Vorabend des 1. Mai ist ja immer viel  los in Gie\u00dfen. In der katholischen Kirche St. Thomas Morus fand etwa die  Walpurgisnacht statt, mit Hexen, Wein und vor allem viel Gesang. Ingi  Fett, Thomas Ransbach und Stephan Pussel waren die Solisten.                                  <\/p>\n\n\n\n<p>Kost\u00fcmierung war erw\u00fcnscht, und ein charmantes  Hexentrio unter den G\u00e4sten h\u00fcbschte die Umgebung wirksam auf, auch das  Personal war mit schwarzen Schlapph\u00fcten stimmungsvoll gewandet.                                       <\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Kantor Thomas Ransbach hatte die Idee schon vor  ungef\u00e4hr einem Jahr&#8220;, sagte Organist Jakob Handrack. &#8222;Ich wollte ein  Trio mit zwei Herren und einer S\u00e4ngerin ausprobieren&#8220;, erg\u00e4nzte  Ransbach. Und die Auftritte in den &#8222;Katakomben&#8220; waren vielversprechend.                                                                                                                              <\/p>\n\n\n\n<p>Das lag auch am Liedgut. Die Titelliste begann bei  Abba, weiter ging&#8217;s mit Diana Ross und Mike Oldfields Dauerbrenner  &#8222;Moonlight shadow&#8220;, einem zuverl\u00e4ssigen Mobilisator, gefolgt von einem  Musicalblock, den Pussel (im richtigen Leben Leiter der  Kindertagesst\u00e4tte St. Thomas Morus) und Kantor Ransbach mit Fett  musizierten. Da war die Energie im Publikum schon deutlich sp\u00fcrbar.                                                                               <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr gute Stimmung sorgte dann auch Thomas Ransbach  mit einem Block hochseri\u00f6ser und ebenso gef\u00fchlvoller Bigband-Hits &#8211; etwa  von Frank Sinatra (besonders emotional: &#8222;Moon River&#8220;).                                       <\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend begann der Hauptteil, n\u00e4mlich Ingi  Fetts professioneller Soloblock. Inzwischen war schon Bewegung in die  G\u00e4ste gekommen, man unterhielt sich lebhaft, und es gab viele l\u00e4chelnde  Gesichter: Die Party lief. Aber noch lange nicht so gut wie bald darauf.  Fett startete ihren n\u00e4chsten Block mit einem Hit von Shocking Blue  (&#8222;Venus&#8220;) und stellte so eine unmittelbare Verbindung zum Publikum her.  Beim folgenden &#8222;Que sera&#8220; kam sie mitten im St\u00fcck von der B\u00fchne herunter  und verk\u00fcndete: &#8222;Jetzt fassen wir uns einfach alle an und schunkeln&#8220;,  und siehe da: Alle schunkelten. Die ganze Mannschaft tanzte miteinander  in zwei Gruppen und f\u00fchlte sich pudelwohl. Fett entschied daraufhin mit  sicherer Intuition, den Rest des Blocks gleich im Publikum zu singen,  und glitt schwungvoll durch ihre Zuh\u00f6rer, die nicht mehr aufh\u00f6ren  wollten, zu tanzen. Jetzt nahm die Stimmung erst richtig Fahrt auf. Man  sp\u00fcrte, dass sich die S\u00e4ngerin sehr wohl f\u00fchlte und diese Energie  musikalisch direkt umsetzte.                                                                                                                                                   <\/p>\n\n\n\n<p>Selbst in den Pausen lief fetzige Musik, man h\u00f6rte  etwa Spencer Davis und andere Gruppen mit ihren sofort wirksamen Hits  der Sechziger und Siebziger: Das Programm war auch in den  Unterbrechungen sehr kundig gestaltet &#8211; die S\u00e4nger mussten schlie\u00dflich  ab und zu mal Luft holen. Und wer fr\u00fcher gehen musste, wurde so  gleichsam auf den Schwingen ewiger Hits hinausgetragen.                                       <\/p>\n\n\n\n<p>Die &#8222;Katakomben&#8220; waren zudem kundig ausgestattet mit  rotierendem Disco- und anderem Lichtschmuck und Rauchmaschine. &#8222;Der  Rauch war Weihrauch&#8220;, versicherte Handrack schmunzelnd.              <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurden weder Hexen verbrannt noch okkulte Riten abgehalten. 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